Wie viele bestehen den DLR-Test?

Kurzantwort

Verschiedene Quellen nennen grob 20-25 % Bestehensquote bei der Berufsgrunduntersuchung (BU), von denen wiederum grob 20-25 % die Firmenqualifikation (FQ) bestehen - insgesamt also schätzungsweise 4,5-5,5 % aller Bewerbenden.

Wie viele den DLR-Test bestehen, lässt sich nicht mit einer einzigen offiziellen Zahl beantworten – belastbare, laufend aktualisierte Statistiken veröffentlicht das DLR dazu nicht. Für die Berufsgrunduntersuchung (BU) der Lufthansa Group / European Flight Academy nennen verschiedene Quellen, unter anderem Wikipedia, grob 20–25 % Bestehensquote. Von diesen wiederum besteht laut denselben Quellen grob nochmals 20–25 % die anschliessende Firmenqualifikation (FQ). Rechnet man beide Stufen zusammen, ergibt sich eine geschätzte Gesamtquote von etwa 4,5–5,5 % aller ursprünglich Bewerbenden – als grobe Grössenordnung aus Sekundärquellen, nicht als geprüfter Fakt.

Warum die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind

Diese Prozentwerte stammen nicht aus einer offiziellen DLR- oder Lufthansa-Statistik, sondern aus Zusammenstellungen wie dem Wikipedia-Artikel zum Thema, die sich wiederum auf ältere Angaben und Erfahrungsberichte stützen. Sie können sich von Jahrgang zu Jahrgang, je nach Bedarf der Airline und je nach Bewerberpool spürbar verschieben. Wer diese Zahlen zitiert, sollte sie deshalb immer als «laut verschiedenen Quellen grob …» kennzeichnen und nicht als feste Prozentzahl.

DLR-Zertifikat Cockpit: keine Bestehensquote im klassischen Sinn

Beim DLR-Zertifikat Cockpit für Selbstzahlende gibt es kein Bestanden/Nicht-bestanden im klassischen Sinn. Stattdessen erhält man eine Beurteilung nach EASA-Kriterien in vier Bereichen: kognitive Grundfähigkeiten, operationelle Kompetenzen, Persönlichkeit und soziale Kompetenzen. Eine «Bestehensquote» wie bei der BU lässt sich darauf entsprechend nicht direkt übertragen – die Frage ist hier eher, wie das eigene Profil in diesen vier Bereichen eingeschätzt wird.

Was die Quote beeinflusst

  • Vorbereitung: Wer Testarten wie den Dreieckstest, Zahlen rückwärts oder visuelles Gedächtnis kennt, ist am Testtag weniger überrascht.
  • Tagesform und Stress: Konzentrationstests laufen über mehrere Stunden – Erholung und ein ruhiger Kopf zählen laut Erfahrungsberichten spürbar mit.
  • Sprachkenntnisse: Ein solides Englischniveau wirkt sich unmittelbar auf die Wissenstests aus.
  • Bewerberpool und Jahrgang: Wie viele in einem bestimmten Auswahlzeitraum bestehen, hängt auch davon ab, wie viele Personen sich überhaupt bewerben und wie viele Plätze eine Airline in diesem Jahr sucht.

Was diese Zahlen nicht bedeuten

Eine geschätzte Quote von 4,5–5,5 % über beide Stufen hinweg sagt nichts über die individuelle Erfolgschance einer einzelnen Person aus. Wer sich solide vorbereitet, ausgeruht antritt und die eigenen Schwächen kennt, hat statistisch gesehen andere Voraussetzungen als der durchschnittliche Bewerbende, auf den sich diese grobe Quote bezieht. Die Zahl beschreibt also eine Grössenordnung über viele Bewerbende hinweg, keine Prognose für den eigenen Testtag.

TippKeine Trainingsapp und keine Vorbereitung garantiert das Bestehen. Der DLR Exam Trainer kann helfen, die Testarten kennenzulernen und Routine aufzubauen – ersetzt aber keine reale Testerfahrung.

Diese Angaben sind Schätzwerte aus Sekundärquellen und keine offiziellen Statistiken. Massgeblich für die individuelle Bewertung bleiben ausschliesslich die Rückmeldungen des DLR bzw. der jeweiligen Airline oder Flugschule.

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